R(h)ein, rauf & runter: trans regio erhält Zuschlag für Ausschreibung „Mittelrheinbahn“- 4.05.2006

 

Die Entscheidung ist gefallen: Die trans regio Deutsche Regionalbahn GmbH soll ab Dezember 2008 den Schienenpersonennahverkehr auf den beiden Strecken der so genannten „Mittelrheinbahn“ betreiben.

Dies haben jetzt die für den Schienenverkehr zuständigen Aufgabenträger Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV Süd) sowie der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) entschieden.

Zur Mittelrheinbahn gehören die Strecken:
Köln Messe/Deutz – Koblenz Hbf (RB 26 / KBS 470) mit einer Verkehrsleistung von ca. ca. 1,44 Mio. Zugkilometer pro Jahr sowie die Strecke Koblenz Hbf – Mainz Hbf (RB 32 / KBS 471) mit ca. 1,47 Mio. Zugkm/Jahr.

Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten der trans regio waren vor allem Preis und Qualität des abgegebenen Angebots – unter anderem ist der Einsatz von modernen, fabrikneuen Fahrzeugen des Typs Siemens Desiro Mainline II geplant
.
Da für  beide Strecken auch getrennt geboten werden konnte, ist es umso bemerkenswerter, dass trans regio sich auf beiden Strecken gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt hat.

Die unterlegenen Bieter haben jetzt zwei Wochen die Möglichkeit, Einspruch gegen die getroffene Vergabeentscheidung zu erheben.

Die trans regio Deutsche Regionalbahn GmbH ist eine Tochtergesellschaft von EuRailCo GmbH (75,1 %) und der Rheinbahn AG (24,9 %).

Anteilseigner der EuRailCo sind jeweils zu 50 % die RATP Développement und  TRANSDEV, zwei führende Nahverkehrsunternehmen mit insgesamt 140 Bus-, Straßenbahn-, und Eisenbahnbetrieben weltweit. Mit der Gründung der EuRailCo als Partnerschaft von zwei der weltgrößten Nahverkehrsunternehmen wollen RATP  Developpement und TRANSDEV den Nahverkehr in Europa weiterentwickeln.

Die Vergabeentscheidung der Mittelrheinbahn an die trans regio ist Bestätigung des bisherigen Engagements der EuRailCo auf dem Weg zu einem der führenden europäischen Nahverkehrsdienstleister.